Bei Umsatz und Ergebnis im Plan

Bad Wurzach, 17. März 2017 – Die Verallia Deutschland AG hat sich im Berichtszeitraum bei Umsatz und Ergebnis planmäßig entwickelt. Im zweiten Rumpfgeschäftsjahr März – Dezember 2016 betrug der Konzernumsatz 421,1 Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Abzug des Anteils der Minderheitsaktionäre lag bei 29,9 Mio. Euro. Der Markt für Behälterglas in Deutschland zeigte sich im Berichtszeitraum überwiegend stabil, gekennzeichnet allerdings von einer intensiven Wettbewerbssituation. In Russland und der Ukraine blieb die Lage herausfordernd.

Für den Berichtszeitraum des zweiten Rumpfgeschäftsjahrs 2016 sind Vergleichs-zahlen des ersten Rumpfgeschäftsjahres nur sehr eingeschränkt aussagekräftig. Im Folgenden werden jeweils die Vorjahreszahlen des  Rumpfgeschäftsjahrs 1. Januar bis 29. Februar 2016 in Klammern dennoch mit angegeben.

 

Der Verallia Deutschland Konzern erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 421,1 Mio. Euro (Vorjahr 68,4 Mio. Euro). Das im Jahresabschluss ausgewiesene Konzernergebnis nach Steuern betrug 29,9 Mio. Euro (Vorjahr 0,0 Mio. Euro). Für die AG wird der Umsatz mit 325,4 Mio. Euro angegeben (Vorjahr 55,6 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der AG betrug im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr aufgrund des im April 2016 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro). Von der AG wurden 44,3 Mio. Euro an die Horizon Holdings Germany GmbH abgeführt. Die im Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag festgelegte Ausgleichszahlung für die außenstehenden Aktionäre – die durch die Horzion Holdings Germany GmbH ausbezahlt wird – beträgt für das Rumpfgeschäftsjahr anteilig 16,89 Euro je Aktie (brutto), netto entspricht dies 14,26 Euro.

 

In Russland betrug der Umsatz im Rumpfgeschäftsjahr März – Dezember 2016 68,0 Mio. Euro (Vorjahr: 6,7 Mio. Euro). Nach wie vor ist das Marktumfeld insbesondere vor dem unsicheren politischen Hintergrund als schwierig zu bezeichnen. Generell war der russische Behälterglasmarkt weiterhin durch signifikante Überkapazitäten geprägt. In der Ukraine wurde ein Umsatz in Höhe von 28,7 Mio. Euro (Vorjahr: 6,1 Mio. Euro) erzielt. Die Landeswährung Griwna ist weiterhin sehr volatil. Die Entwicklung des Umsatzes ist unter anderem durch eine Wannenreparatur im zweiten Rumpfgeschäftsjahr bedingt.

 

Für das laufende Jahr erwartet die Verallia Deutschland AG einen gleichbleibend stabilen deutschen Markt mit einer anhaltenden Wettbewerbssituation. Auf Basis eines verbesserten Produktportfolios und umfangreicher Investitionen – wie beispielsweise dem Wannenbau im Werk Wirges – sieht sich das Unternehmen gut gerüstet.

 

In Russland wird 2017 ein leichtes Wachstum der Wirtschaft erwartet. Der ukrainische Markt bleibt schwierig, wobei hier die Möglichkeit besteht, dass die Exportaktivitäten gesteigert werden können.

 

Insgesamt sieht sich die Verallia Deutschland AG aufgrund des verbesserten Produktportfolios und umfangreicher Investitionen gut gerüstet, sich den erwarteten Herausforderungen zu stellen. Für das Jahr 2017 werden daher Umsatz und operatives Ergebnis der AG auf dem Niveau des Kalenderjahres 2016 erwartet. Für den Konzern rechnet Verallia Deutschland mit einem Umsatz leicht über dem Niveau des Kalenderjahres 2016 und mit einem operativen Ergebnis auf gleichem Niveau wie 2016.

 

Der vollständige Geschäftsbericht des Rumpfgeschäftsjahres März-Dezember 2016 wird am 28.03.2017 veröffentlicht.

 

Nach zwei Rumpfgeschäftsjahren (Januar bis Februar 2016 sowie März bis Dezember 2016) kehrt die Verallia Deutschland AG ab 2017 wieder zur Abrechnung nach Kalenderjahr zurück.