Bei Umsatz und Ergebnis im Plan

 

Die Verallia Deutschland AG hat sich im Geschäftsjahr bei Umsatz und Ergebnis planmäßig entwickelt. Der Konzernumsatz betrug 504,2 Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Abzug des Anteils der Minderheitsaktionäre lag bei 24,7 Mio. Euro. Der Markt für Behälterglas in Deutschland zeigte im Berichtsjahr eine leicht steigende Tendenz. Die Inlandsmärkte in Russland und der Ukraine bleiben in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld weiterhin schwierig.

 

Die Vergleichszahlen des aktuellen Berichtsjahres mit denen des Vorjahres sind nur sehr eingeschränkt aussagekräftig, da das Vorjahr ein Rumpfgeschäftsjahr war. Im Folgenden werden die jeweiligen Vorjahreszahlen des Rumpfgeschäftsjahres 1. März bis 31. Dezember 2016 in Klammern dennoch mit angegeben.

 

Der Verallia Deutschland Konzern erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 504,2 Mio. Euro (Vorjahr 421,1 Mio. Euro). Das im Jahresabschluss ausgewiesene Konzernergebnis nach Steuern betrug 24,7 Mio. Euro (Vorjahr 29,9 Mio. Euro).

 

Für die AG wird der Umsatz mit 378,3 Mio. Euro angegeben (Vorjahr 325,4 Mio. Euro). Aufgrund des im April 2016 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wurden von der AG 35,0 Mio. Euro (Vorjahr: 44,3 Mio. EUR) an die Horizon Holdings Germany GmbH abgeführt, was – wie im Vorjahr – zu einem Jahresüberschuss der AG im abgelaufenen Geschäftsjahr von 0,0 Mio. Euro führte. Die im Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag festgelegte Ausgleichszahlung für die außenstehenden Aktionäre – die durch die Horzion Holdings Germany GmbH ausbezahlt wird – beträgt für das Geschäftsjahr 20,27 Euro je Aktie (brutto), netto entspricht dies 17,06 Euro.

 

In Osteuropa betrug der Umsatz im Geschäftsjahr 2017 127,0 Mio. Euro (Vorjahr: 96,7 Mio. Euro). Nach wie vor ist das Marktumfeld insbesondere vor dem unsicheren politischen Hintergrund als schwierig zu bezeichnen. Generell war der russische Behälterglasmarkt weiterhin durch signifikante Überkapazitäten geprägt. In der Ukraine ist die Landeswährung Griwna weiterhin sehr volatil. Die überproportionale Entwicklung des Umsatzes ist unter anderem durch eine Wannenreparatur im zweiten Rumpfgeschäftsjahr 2016 bedingt.

 

Für das laufende Jahr erwartet die Verallia Deutschland AG einen gleichbleibend stabilen deutschen Markt mit einer anhaltenden intensiven Wettbewerbssituation. Auf Basis eines verbesserten Produktportfolios und weiterer Investitionen sieht sich das Unternehmen gut gerüstet, sich den bestehenden Herausforderungen zu stellen. Als Folge der relativ guten Weltwirtschaftslage sind Erhöhungen vor allem bei den Rohstoff- und Energiepreisen nicht auszuschließen. Die bereits in den Vorjahren angestoßenen Kostensenkungsprogramme werden im Rahmen eines kontinuierlichen Kostenmanagements auch zukünftig fortgeführt werden. Der Fokus wird jedoch auch weiterhin auf Qualität und Kundenservice liegen.

 

In Osteuropa wird für 2018 ein leichtes Wachstum der Wirtschaft erwartet. Vor allem in der Ukraine hängt das Ausmaß der weiteren positiven Entwicklung davon ab, wie sich die In- und Auslandsnachfrage erholt.

 

Für den Konzern wird für das laufende Jahr mit einem Umsatz leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2017 und einem Operativen Ergebnis über dem des Vorjahres gerechnet.

 

Der vollständige Geschäftsbericht des Geschäftsjahres 2017 wird am 28.03.2018 veröffentlicht.