Ad hoc-Mitteilung: Geopolitische Auswirkungen auf die Bewertung von Beteiligungen

Aufgrund einer heute stattgefundenen Simulation der aktuellen makroökonomischen Entwicklungen in Russland und in der Ukraine werden die Beteiligungen der Saint-Gobain Oberland AG in beiden Ländern mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erheblich abgewertet werden müssen. Bei Fortbestand der aktuellen Rahmenbedingungen zum Bewertungsstichtag 31.12.2014, könnte die daraus resultierende Wertkorrektur die Erträge aus dem Hauptgeschäft in Deutschland weit übersteigen. In diesem Fall wären obendrein die Gewinnreserven aus früheren Jahren betroffen. Nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse ist überwiegend davon auszugehen, dass eine Dividendenzahlung für das laufende Geschäftsjahr unmöglich sein wird.

Wie bereits in der letzten Hauptversammlung im Mai 2014 und folgenden Zwischenmitteilungen erwähnt, betrachtet der Vorstand der Saint-Gobain Oberland AG mit Sorge die Entwicklung der geopolitischen Rahmenbedingungen. Bei einer aktuellen Simulation wurde deutlich, dass selbst die fortschreitende Verbesserung der operativen Erträge die makroökonomischen Faktoren bei Weitem nicht kompensieren kann.

Genaue Werte können erst bei der Erstellung des Jahresabschlusses ermittelt werden.

Eine Auswirkung – dieser mit aller Wahrscheinlichkeit vorzunehmenden Bewertung der Auslandsaktivitäten – auf das operative Geschäft, wird verhindert werden können.