Die Milchflasche als Trendsetter

Verallia zeigt auf der 3. Internationalen Konferenz „Abfüllen + Verpacken von Milch + Milchgetränken“ in Kempten vielfältige Lösungen.

Das Problem: Wie verpacke ich Milch und Milchgetränke ressourcenschonend, ökologisch, hygienisch, ohne Recyclingprobleme? Bei der 3. Internationalen Konferenz Abfüllen+Verpacken am Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Molkereiwirtschaft in Kempten/Allgäu wurden Anfang Juni zwei Tage lang vor einem Fachpublikum Lösungen aus allen unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert.

Verallia konnte am eigenen Stand eine Vielfalt von Möglichkeiten präsentieren, die alle zeigen: Milch in Glas ist die Lösung, wenn es um unverfälschten Geschmack, um Regionalität, Mehrweg, Gesundheit oder wirkliches Recycling geht.

Umweltfreundliche Verpackung ist dabei nicht nur ein Medienthema. Die Branche steht vor der Herausforderung, Milch und Milchprodukte so an den Kunden zu bringen, dass die verschiedenen Ziele wie Hygiene, Gesundheit, Ressourcenschonung sowie alle Vorgaben des neuen Verpackungsgesetzes eingehalten werden, wie Karin Monke vom Milchindustrie-Verband, Berlin, in ihrem Eingangsreferat darlegte.

Die aktuellen gesetzlichen Vorgaben befürworten nicht nur Mehrweg-Gebinde, sondern schreiben auch vor, Anreize für recyclebare Verpackungswerkstoffe zu schaffen. Mehrweg, hohe Recyclingquoten und überhaupt ein gleichwertiges Recycling sind für Verpackungen von Milch und Milchprodukte derzeit überhaupt nur mit Glas zu erreichen.

Was der Glasflasche neben ihrem rein natürlichen, nicht fossilen Werkstoff und ihrer Geschmacksneutralität noch zugute kommt: Sie ist „einfach zu bedienen“ … Das ist kein nebensächliches Kriterium in einer Welt, in der angesichts komplexer Recyclingfragen immer mehr Verbraucher fordern: „Gib mir eine Verpackung, die ich verstehe!“, wie es auf der Konferenz hieß. Milch aus der Flasche: Da braucht niemand eine Bedienungsanleitung für die richtige, umweltfreundliche Handhabung.

Viele Gründe also für ein „Comeback der Mehrweg-Glas-Milchflasche“, das von der Initiative „„Wir leben nachhaltig“ für 2019 ausgerufen wurde, wie es in einem der Fachvorträge bei der Kemptener Veranstaltung hieß.