Umsatz und Ergebnis weiter gesteigert - Jahresabschluss 2018

 

Die Verallia Deutschland AG hat sich im Geschäftsjahr bei Umsatz und Ergebnis wie erwartet entwickelt. Der Konzernumsatz betrug 522,8 Mio. Euro (Vorjahr: 504,2 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach Abzug des Anteils der Minderheitsaktionäre lag bei 37,6 Mio. Euro (Vorjahr: 24,7 Mio. Euro). Der Markt für Behälterglas in Deutschland zeigte im Berichtsjahr eine leicht steigende Tendenz. Die Inlandsmärkte in Russland und der Ukraine haben sich 2018 positiv entwickelt, könnten jedoch im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld weiterhin herausfordernd bleiben.

 

Für die AG wird der Umsatz mit 388,9 Mio. Euro angegeben (Vorjahr 378,3 Mio. Euro). Aufgrund des im April 2016 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wurden von der AG 51,3 Mio. Euro (Vorjahr: 35,0 Mio. EUR) an die Horizon Holdings Germany GmbH abgeführt, was – wie im Vorjahr – zu einem Jahresüberschuss der AG im abgelaufenen Geschäftsjahr von 0,0 Mio. Euro führte. Die im Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag festgelegte Ausgleichszahlung für die außenstehenden Aktionäre – die durch die Horizon Holdings Germany GmbH ausbezahlt wird – beträgt für das Geschäftsjahr 20,27 Euro je Aktie (brutto), netto entspricht dies 17,06 Euro.

 

Die Absatzlage im deutschen Behälterglasmarkt entwickelte sich im Jahr 2018 stabil bis leicht positiv. Auch die Verallia Deutschland AG profitierte vom allgemeinen positiven Umfeld für Glasverpackungen. Immer mehr Hersteller von Getränken und Lebensmitteln verpacken ihre Produkte in Glas.

Die Verallia Deutschland AG erwartet für 2019 einen weiterhin stabilen Markt, was zu einer hohen Auslastung der Produktionskapazitäten führen dürfte. Insgesamt ist das Unternehmen auf Basis eines verbesserten Produktportfolios und umfangreicher Investitionen gut gerüstet, sich den bestehenden Herausforderungen zu stellen. In dieser Situation werden wir nach wie vor den Fokus auf Qualität und Kundenservice legen.

 

Die Lage im weltwirtschaftlichen Umfeld ist durch einige Spannungen geprägt, deren Auswirkungen nur schwer abschätzbar sind. Erhöhungen, vor allem bei den Rohstoff- und Energiepreisen, sind wahrscheinlich. Die bereits in den Vorjahren angestoßenen Kostensenkungsprogramme werden im Rahmen eines kontinuierlichen Kostenmanagements auch zukünftig fortgeführt werden.

 

In Osteuropa betrug der Umsatz im Geschäftsjahr 2018 137,3 Mio. Euro (Vorjahr: 127,0 Mio. Euro).

 

Die osteuropäischen Konzerngesellschaften haben sich alle positiv entwickelt und mengenmäßig gegenüber Vorjahr verbessert. Ihre Perspektiven sind insgesamt positiv einzuschätzen, wozu hauptsächlich das Exportgeschäft beitragen wird. In Osteuropa müssen die politischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sowie das Umfeld in Russland nach wie vor beobachtet werden.

 

In den osteuropäischen Ländern wird für das Jahr 2019 insgesamt mit einem leichten Wirtschaftswachstum gerechnet. Für Russland wird mit einem weiterhin hohen Wettbewerbsdruck gerechnet. In der Ukraine sind Einflüsse durch Kostensteigerungen zu erwarten.

 

Für den Verallia Deutschland Konzern wird für das Geschäftsjahr 2019 mit einer Erhöhung des Umsatzes sowie des Operativen Ergebnisses gerechnet.

 

Der vollständige Geschäftsbericht des Geschäftsjahres 2018 wird am 29. März 2019 veröffentlicht.

In seiner Sitzung vom 25. März 2019 hat der Aufsichtsrat beschlossen, den Vertrag von Herrn Hugues Denissel, Vorsitzender des Vorstands der Verallia Deutschland AG, für weitere zwei Jahre zu verlängern.