Zwei Sieger

Verallia Design Award Deutschland: Bestes Konzept und technische Realisierbarkeit ausgezeichnet

Verallia Deutschland hat den Design Award zum wiederholten Mal in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Medien Stuttgart ausgerichtet. Studierende des Studiengangs Packaging Development Management mit dem Ziel Master reichten ihre Vorschläge ein, und die Verallia-Jury zeigte sich begeistert.

„Was die jungen Leute in kurzer Zeit erarbeitet haben, ist verblüffend“, erklärt Jürgen Mayer, Leiter des DesignCenters in der Zentrale von Verallia Deutschland in Bad Wurzach. Kreative Ideen wurden von den Teilnehmern kombiniert mit realitätsnahen Marktbeobachtungen und so zu Konzepten ausgearbeitet, die Hand und Fuß haben.

Entsprechend angetan war die Jury unter Vorsitz von Jürgen Grasel, Commercial Director Verallia Deutschland. Was sich die Nachwuchs-Verpackungsingenieure aus Stuttgart zu den beiden Themen „Brotaufstriche“ und „Activ-Drinks“ einfallen ließen, beeindruckte sowohl Marketing-Experten wie die Techniker. Um der Spannweite der Arbeiten gerecht zu werden, wurden deshalb zwei Preise vergeben: für das „beste Konzept“ sowie für „technische Realisierbarkeit“.

Angeregt durch traditionelle japanische Matcha-Schalen entwickelten Leonie Vetter, Laura Kurpat und Tessa-Marijana Cubelic eine Glasverpackung für Hummus. Dabei steht das naturbelassene, gesunde Produkt im Vordergrund. Beruhend auf dem japanischen Wabi-Sabi-Konzept der Wahrnehmung von Schönheit wurde ein Gefäß mit Holz-Verschluss präsentiert, das auch über einen hohen Zweitnutzen verfügt. Die Verallia-Jury vergab dafür den 1. Preis für das „beste Konzept“.

Im Bereich Activ-Drinks reichten Liane Jehle, Tobias Fehr und Lisa Scherer einen Entwurf für Fitness-Drinks ein, der „in kurzer Zeit zur Marktreife gebracht werden könnte“, wie Jürgen Mayer vom DesignCenter dazu erklärt. Die Gestaltung mit unregelmäßig aufgebrachte Glastropfen erweckt dabei unmittelbar den Eindruck von „taufrisch“, so der Name des Entwurfs. Die Kombination aus Standard-Verschluss und individueller Form rückt eine Umsetzung des Vorschlags in den Bereich des Möglichen. Dafür vergab die Jury den 1. Preis in der Kategorie „technische Realisierbarkeit“.