Werte

Werte

Kundenzufriedenheit

Verallia Deutschland AG ist der Inbegriff für Kompetenz in der Glasindustrie. Die Zufriedenheit unserer Kunden hat erste Priorität.

Umweltschutz

Die Herstellung sowie die Produktion erfolgen umweltverträglich nach den Prinzipien von Kreisläufen für alle Medien.

Qualität

Glasverpackungen sind Massenprodukte auf höchstem Qualitätsniveau. Das Management ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001.

Arbeitssicherheit

Leib und Leben unserer Mitarbeiter ist bedingungslos zu schützen:
Arbeitssicherheit ist oberstes Gebot.

Unsere Unternehmenskultur

Diese geben wir jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter mit auf den Berufsweg...

... In welcher Position Sie auch bei uns arbeiten, wenn Sie dazugehören wollen, gelten auch für Sie die Verhaltensregeln, die wir uns gegeben haben.

Wir erwarten von Ihnen, dass Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen immer weiter entwickeln und bei den Ihnen gestellten Aufgaben umfassend anwenden. Ihre persönlichen Interessen trennen Sie eindeutig von denen, die Sie beruflich zu vertreten haben.

Rechtschaffenheit und Fairness im Umgang mit allen Ihren Arbeitskollegen und auch mit externen Partnern bilden die Basis für gegenseitigen Respekt, der sich auch im sozialen Umgang und der Offenheit gegenüber Fremdem äußert.

Wir fühlen uns alle im Unternehmen dem wirtschaftlichen Erfolg verpflichtet. 

Deshalb begreifen wir unsere Teamarbeit mit der dazu notwendigen wechselseitigen Verantwortung und Achtung auch als die wesentliche Voraussetzung für ein kontinuierliches Gedeihen unseres Unternehmens.

Diese im Unternehmen gelebte Kultur ist nicht nur Auflage für alle, sie ist unser aller Schutz vor den allgegenwärtigen Egoismen. 

Verhaltens- & Handlungsprinzipien

Verhaltensprinzipien

Berufliches Engagement
Bester Gebrauch von erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten
Respekt gegenüber Anderen
Jedem zuhören und alle Kulturen und Herkünfte respektieren
Integrität
Ablehnung der Vermischung zwischen persönlichen und beruflichen Interessen
Loyalität
Aufrichtigkeit im Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen, Mitarbeitern, externen Partnern
Solidarität
Verantwortungssinn eines jeden einzelnen in seinem beruflichen Umfeld,
Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung fördern, "ich-bezogene"
Haltung ausschalten

Handlungsprinzipien

Achtung der Gesetze
Gesetzliche Bestimmungen u. Regeln eines jeden Landes anwenden. 
Insbesondere: Ablehnung aller Form der Korruption, Finanzierung politischer Tätigkeiten
Achtung der Umwelt
Messbare umweltrelevante Zielwerte bestimmen, regelmäßig kontrollieren.
Achtung der Gesundheit und der Arbeitssicherheit
Definition von Präventivpolitik (einschließlich Subunternehmer)
Achtung der Mitarbeiterrechte
Ablehnung von Zwangsarbeit jeglicher Form, Kinderarbeit 
(einschließlich Subunternehmer); Verbot aller Diskriminierungen

 

Verhaltens- und Handlungsprinzipien hier zum Download

Glas ist unsere Kompetenz

Glas ist unsere Kompetenz

Wir wollen nachhaltig der bevorzugte Verpackungspartner für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sein.

Als Voraussetzung dafür sehen wir herausragende Leistung in Qualität, Kundenservice und innovativen Entwicklungen an.

Diese wollen wir auf Basis vorbildlicher Arbeitssicherheit, moderner Menschenführung und nachhaltiger Nutzung aller Ressourcen erreichen.

Corporate Governance

Entsprechenserklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Verallia Deutschland AG zu den Empfehlungen des
Deutschen Corporate Governance Kodex
gemäß § 161 AktG 

Vorstand und Aufsichtsrat der Verallia Deutschland AG erklären hiermit gemäß § 161 AktG, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ (nachfolgend auch "DCGK") in der Fassung vom 5. Mai 2015 seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung im Mai 2016 entsprochen wurde und den Empfehlungen des Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 auch weiterhin entsprochen wird, mit Ausnahme folgender Abweichungen, die nachstehend näher erläutert werden:

1.                Entgegen Ziffer 2.3.2 Satz 2 DCGK wurde und wird für die weisungsgebundene Ausübung des Stimmrechts der Aktionäre in der Hauptversammlung von der Gesellschaft kein Vertreter bestellt.

Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass die Bestellung eines weisungsgebundenen Vertreters zur Stimmabgabe in der Hauptversammlung angesichts der geringen Anzahl von Aktionären und des damit verbundenen zusätzlichen administrativen und kostenverursachenden Aufwands nicht sinnvoll ist. Darüberhinaus ist eine effiziente Wahrnehmung der Aktionärsinteressen in den Hauptversammlungen durch die von Aktionären gegebenen Vollmachten und durch die Möglichkeit der Briefwahl ausreichend gewährleistet.

 

2.                Entgegen Ziffer 4.2.3 Satz 9 DCGK wurde und wird eine nachträgliche Änderung von Erfolgszielen oder der Vergleichsparametern bei der variablen Vergütung von Vorstandsmitgliedern nicht ausgeschlossen.

Nach Auffassung von Vorstand und Aufsichtsrat ist eine nachträgliche Änderung und Anpassung der Erfolgsziele oder der Vergleichsparameter geboten, wenn außerordentliche Entwicklungen auf Seiten der Gesellschaft Einfluss auf die Erreichbarkeit der Zielwerte der vorgesehenen variablen Vergütung des Vorstands haben. Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass eine nachträgliche Anpassung der Zielwerte und sonstigen Paramater der variablen Vergütungsteile sinnvoll und erforderlich ist, um positive und negative Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Zielwerte in angemessener Weise zu neutralisieren.

 

3.                Für das Rumpfgeschäftsjahr zum 29. Februar 2016 wurde die Vorstandsvergütung zwar den gesetzlichen Anforderungen entsprechend offengelegt, nicht jedoch mit dem Inhalt und der Form, die Ziffer 4.2.5 DCGK für den Vergütungsbericht empfiehlt. Insbesondere wurden auch nicht die dem Kodex als Anlage beigefügten Mustertabellen verwendet. Für die Geschäftsjahre ab dem 1. März 2016 wird die Vergütung der Vorstandsmitglieder nicht in Form eines individualisierten Vergütungsberichts offengelegt.

Für das Rumpfgeschäftsjahr zum 29. Februar 2016 wurde die Vorstandsvergütung wieder den gesetzlichen Anforderungen entsprechend individualisiert offengelegt, nachdem der so genannte Opt-out-Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Mai 2011, die Vergütung der Vorstandsmitglieder individualisiert offenzulegen, nur für die Geschäftsjahre bis einschließlich 2015 Gültigkeit hatte. Hierbei wurde aber nicht der weitergehende Inhalt sowie die Form, die Ziffer 4.2.5 DCGK für den Vergütungsbericht empfiehlt, beachtet. Vorstand und Aufsichtsrat sind nicht der Ansicht, dass eine

Umstellung der Darstellung der Vorstandsvergütung die Qualität und Verständlichkeit erhöht. Aus diesem Grunde wurde von einer weiteren Untergliederung sowie der Verwendung der Mustertabellen abgesehen. Die Hauptversammlung vom 12. Oktober 2016 hat erneut einen Opt-out-Beschluss für die Jahres- und Konzernabschlüsse der Gesellschaft für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. März 2016 bis zum 31. Dezember 2016 sowie die Geschäftsjahre 2017 bis einschließlich 2020, längstens jedoch bis zum 11. Oktober 2021 beschlossen. Während des Bestandes dieses Hauptversammlungsbeschlusses erfolgt daher keine individualisierte Ausweisung der Vorstandsvergütung entsprechend der Empfehlung in Ziffer 4.2.5 Abs. 3 DCGK. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Ansicht, dass Art und Umfang der dargestellten Daten ein hinreichendes Transparenzniveau gewährleisten und eine darüber hinausgehende Offenlegung und Aufschlüsselung sowie eine Verwendung der Mustertabellen die Qualität und Verständlichkeit der Darstellung nicht erhöhen würden.

 

4.                Entgegen Ziffer 5.1.2 Satz 8 DCKG wurde und wird eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder nicht festgelegt.

Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass eine festgelegte Altersgrenze ein nicht gewolltes Ausschlusskriterium für qualifizierte Vorstandsmitglieder sein könnte und dies den Aufsichtsrat pauschal in seiner Auswahl geeigneter Vorstandsmitglieder einschränkt.

 

5.                Entgegen Ziffern 5.3.1, 5.3.2 und 5.3.3 DCGK wurden und werden vom Aufsichtsrat, abgesehen vom Personalausschuss, keine weiteren fachlich qualifizierten Ausschüsse, insbesondere kein Prüfungs- sowie Nominierungsausschuss, gebildet.

Als einziger Ausschuss besteht der Personalausschuss des Aufsichtsrats. Verzichtet wird daher auch auf die Bildung eines Prüfungsausschusses gemäß Ziffer 5.3.2 DCGK sowie auf die Bildung eines Nominierungsausschusses gemäß Ziffer 5.3.3 DCGK. Vorstand und Aufsichtsrat halten die Bildung von weiteren Ausschüssen angesichts des überschaubaren Umfangs des Unternehmens und des lediglich neun-köpfigen Aufsichtsrats für nicht sinnvoll bzw. erforderlich. Alle Themen der Aufsichtsratsarbeit werden durch den Gesamtaufsichtsrat erarbeitet, soweit sie nicht dem Personalausschuss des Aufsichtsrats übertragen sind. Insbesondere ist der Aufsichtsrat der Auffassung, dass bei der Bildung von Ausschüssen die Arbeit des Aufsichtsrats unnötig erschwert werden würde.

 

6.                Entgegen Ziffer 5.4.1 Satz 2 DCGK wurden und werden für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats keine konkreten Ziele benannt, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potentielle Interessenkonflikte, die Anzahl der unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder im Sinn von Ziffer 5.4.2 DCGK und eine festzulegende Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat sowie Vielfalt (Diversity) berücksichtigen.

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der Gesellschaft hat sich am Unternehmensinteresse auszurichten. Die Wahlvorschläge an die Hauptversammlung wählt der Aufsichtsrat daher nach fachlicher Kompetenz und Erfahrung aus. Der Aufsichtsrat hat lediglich eine Altersgrenze für seine Mitglieder beschlossen. Er ist der Auffassung, dass für seine Zusammensetzung insbesondere auf die spezifische Situation, die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potentielle Interessenkonflikte, Vielfalt (Diversity) und eine angemessene Beteiligung von Frauen zu achten ist, und wird dies bei seinen Vorschlägen an die zuständigen Wahlgremien auch berücksichtigen. Doch sollte der Aufsichtsrat bestmöglich zusammengesetzt sein. Die Festlegung konkreter Ziele für die Zusammensetzung erscheint hierfür weder geeignet noch zweckmäßig.

 

7.                Entgegen Ziffer 5.4.6 Satz 3 DCGK wurden und werden Vorsitz und Mitgliedschaft in Ausschüssen bei der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder nicht berücksichtigt.

Die Satzung der Verallia Deutschland AG sieht weder für den Vorsitz noch für die Mitgliedschaft in Ausschüssen eine gesonderte Vergütung vor. Diese Regelung wird im Hinblick auf den mit der jeweiligen Tätigkeit verbunden Aufwand für angemessen erachtet, insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Aufsichtsrat keine Ausschüsse, abgesehen von dem Personalausschuss, bildet und entsprechende Abweichungen zu Ziffern 5.3.1, 5.3.2 und 5.3.3 erklärt hat.

 

8.                Entgegen Ziffer 7.1.2 Satz 2 DCGK wurden und werden Halbjahres- und etwaige Quartalsfinanzberichte vom Vorstand vor der Veröffentlichung mit dem Aufsichtsrat nicht erörtert.

Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass eine gesonderte Erörterung der Berichte nicht notwendig ist, da der Aufsichtsrat ohnehin regelmäßig über alle relevanten Geschäftsvorgänge informiert wird.

 

Bad Wurzach, im März 2017

Verallia Deutschland AG

 

Für den Vorstand                                             Für den Aufsichtsrat

Hugues Denissel                                              Jean-Pierre Floris

 

 

 

* Nummerierung gemäß dem Deutschen Corporate Governance Kodex